Was das Tragen eines Reithelms betrifft, da scheiden sich nach wie vor die Geister. Die einen tragen einen, die anderen nicht. Als Bloggerin stelle ich auch eine Art Vorbildfunktion dar, trotzdem gibt es auch von mir Fotos, auf denen ich keinen Reithelm trage.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich eher ein bedachter, und manchmal auch ängstlicher Reiter bin. Auch ich möchte uralt werden, und mein Kopf ist nun einmal das Wichtigste, was ich habe. Deswegen reite ich tatsächlich sehr selten ohne Helm, und wenn ich es mache, dann bin ich mir durchaus bewusst, was alles passieren kann. Genauso, wie ich beim Springen mittlerweile noch zusätzlich eine Sicherheitsweste trage.

Reithelm

Früher, war das noch etwas anders. Ich habe zwar einen Helm gehabt, aber das war als Teenie total uncool, und deswegen bin ich, wie alle anderen auch, immer ohne Helm geritten. Auf dem Platz, im Gelände und auch beim Springen über Mini-Hindernisse. Heute sage ich, gut, dass ich damals anscheinend immer einen Schutzengel bei mir hatte, und nie etwas passiert ist. Mittlerweile gibt es auch viele Helme auf dem Markt, die echt gut aussehen und keiner muss sich mehr für das Tragen einer Reithelm schämen.

Die Fotos, die es aktuell mit mir ohne Helm gibt, sind wirklich nur entstanden, indem ich mich mal schnell drauf gesetzt habe – fürs Foto. Ich denke, jeder kennt die Situation, dass man ein tolles Bild machen möchte und dann der Helm einfach mal kurz weg muss. Wenn wir Fotos machen und ich merke, Keks ist eher unruhig, dann würde ich mich nicht ohne Helm drauf setzen, auch nicht kurz. Jeder muss die Situation für sich selber abwägen. Natürlich kann ich mich auch auf ein ruhiges Pferd setzten, welches dann, aus welchem Grund auch immer, scheut. Falle ich runter und verletzte mich, ist es eben, auf gute deutsch gesagt, dumm gelaufen. Aber das ist einfach ein Risiko, dessen ich mir bewusst bin, und es auf mich nehme.

Ganz generell kann ich jedem nur raten, einen Reithelm zu tragen, und zwar immer. Auf dem Platz und in der Halle kann genauso viel passieren, wie im Gelände, und auch von dem ruhigsten Pferd kann man runterfallen. Pferde sind Fluchttiere und das sollten wir nie vergessen. Es kann immer einen Auslöser geben, das Pferd geht durch, stolpert und wir landen am Boden. Im ungünstigsten Fall mit dem Kopf voran. Was alles passieren kann sieht man auch sehr schön in dem Video von Jenny und ihrem Mambo. Jenny reitet Mambo mit Halsring und zwischen den beiden herrscht sehr viel Vertrauen – soweit ich das überblicken kann – und trotzdem, kann immer etwas passieren, und ich denke Jenny war mehr als froh, dass sie einen Reithelm auf hatte.

Was den Reithelm betrifft, so gibt es mittlerweile eigentlich alles auf dem Markt. Von klassisch, über Reithelme mit Leichtbauweise, bis Militäry. Ebenso ist für jeden Geldbeutel etwas dabei, obwohl ich persönlich die Ansicht vertrete, dass man bei einem Reithelm durchaus auch etwas tiefer in die Tasche greifen sollte. Schließlich geht es hier um den eigenen Kopf der geschützt sein soll, falls man doch mal aus fast 2 m Höhe einen Abgang macht. Ich habe mir zu Weihnachten einen neuen Helm gekauft, und es ist ein Uvex geworden.

Reithelm


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