Nach dem letzten Sommer, hatte ich ein total zerstochenes und verbeultes Pferd. Hartnäckige Kriebelmücken nisteten sich im Brust und Genitalbereich von Keks ein und bissen die besagten Stellen teilweise sogar blutig. Insektensprays und –gele fielen gnadenlos durch den Härtetest. Entspanntes spazieren gehen war unmöglich und die Wartezeiten auf Turnieren wurden zur Zerreißprobe, während Keks mit dem Kopf schlug und mit den Beinen zu akrobatischen Höchstleistungen ansetzte, nur um Fliegen, Bremsen und Kriebelmücken zu vertreiben. Das Fazit war ein gestresstes Pferd und eine Reiterin, deren Nerven am Boden lagen. Sommer ist ja irgendwie etwas Schönes, wären da nur nicht diese kleinen, ekligen Biester, die mich und mein Pferd zur Weißglut bringen. Am Ende des Sommers stand für mich fest, jetzt ist Schluss! Das Pferd bekommt im nächsten Jahr eine Fliegendecke. Keine Diskussion.

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Sommer 2016 – Drecksviecher!

Wie der Zufall so wollte…

…wurden wir Produkttester. Und ganz ehrlich? Ich bin dafür perfekt. Ich kann nicht sagen, was genau hier in der Gegend los ist, aber ich habe noch nie mit so vielen Kriebelmücken zu kämpfen gehabt und ich habe wirklich schon in vielen verschiedenen Regionen gelebt. Für Außenstehende ist es immer sehr schwer zu verstehen, wenn ich sage, dass ich im Sommer nicht gerne Ausreiten oder spazieren gehe. Es ist eine Qual! Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir im Frühsommer – und da war es noch gar nicht richtig heiß – mal ein Fotoshooting abgebrochen haben, weil uns die Kriebelmücken aufgefressen haben. Ganz abgesehen davon, dass die Pferde eh nicht still standen, wäre die Retuschierarbeit an den Bildern aufgrund der Kriebelmückenschwärme ins unermessliche gestiegen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe hier wirklich ein Kriebelmücken-Fliegen-Bremsen-und-was-sonst-noch-so-durch-die-Luft-fliegt-Problem. Deswegen kam es mir gerade recht die Fliegendecke von RidersDeal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Keks hat ein Ganzkörper Kondom an

Kaum war das Paket mit der Fliegendecke da, hatte Keks sie auch schon an. Der erste Test fand in den Abendstunden auf unserer Springwiese statt. Nicht irgendeine Wiese! Sondern umrahmt mit vielen Büschen und vor allem undefinierbar vielen Stech- und meinen gehassten Kriebelmücken. Hehe, heute habt ihr keine Chance, dachte ich mir und hoffte insgeheim, dass es wirklich so ist.

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Auf dem Weg zur Springwiese begegnete ich einer anderen Einstellerin. Mitleidig schaute sie mein Pferd an. Daraufhin schaute auch ich mein Pferd genauer an. Der blaue Stoff glänzte in der Sonne. Fliegendecke, Halsteil und Fliegenmaske. Ok, ich gebe zu, Keks sah aus, als ob er ein Ganzkörperkondom trug. Ob er von den anderen jetzt gedisst wird!? Egal! Wir sterben hier nicht in Schönheit, hauptsache es hilft. Ganz nebenbei schaute ich an mir runter: pinke Socken und ein orangenes T-Shirt. Naja. Auch nicht gerade stilecht.

Ich schob also mein Pferd auf die Wiese und harrte der Dinge, die da kommen würden. Vergeblich. Denn es passierte absolut nichts. Keks stand einfach nur da und graste. Um ihn herum schwirrte es vom feinsten, aber er ließ sich überhaupt nicht irritieren. Fantastisch! Genauso hatte ich mir das vorgestellt!

Die RidersDeal Fliegendecke hat überzeugt

Als nächstes stellte ich mir die Frage, ob ich Keks mit der Fliegendecke auf die Koppel gehen lasse. Er wäre tatsächlich nicht das einzige Pferd bei uns, welches im Anzug raus muss. Am Ende entschied ich mich dagegen, denn zum einen, würde das bedeuten, dass ich jeden Morgen in den Stall müsste, um ihm die Fliegendecke anzuziehen, was ehrlich gesagt, logistisch nicht möglich ist. Zum anderen habe ich die Befürchtung, dass er dann noch empfindlicher wird und das Kopfschlagen zunimmt, wenn er tagsüber durch die Decke geschützt ist und beim Reiten dann mit den Viechern mehr oder weniger klar kommen muss. Noch dazu kommt, dass ich die Kriebelmücken-Beißattacken im Brust- und Genitalbereich mittlerweile mit Ballistol und Babyöl sehr gut im Griff habe.

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Auch wenn ich mich dagegen entschieden habe, die Fliegendecke für die Koppel zu nutzen, hat sie mich bei zwei anderen Sachen überzeugt: auf Turnieren und beim Spazierengehen. Spazierengehen mit Grasen ist bisher im Sommer ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Es war die reinste Tortur. Für mich. Für Keks. Für alle Beteiligten. Ich habe leider auch nur die Möglichkeit abends zu gehen, wenn die Viecher zur Höchstform auflaufen. Ohne Witz, mit der Fliegendecke war es nahezu normal. Klar stampft Keks trotzdem mal mit dem Huf oder tritt einer Fliege hinterher, aber im Großen und Ganzen ist er echt entspannt. Und ich auch.

Auf dem Turnier war es ähnlich. Da ich hin und wieder zwei Prüfungen am Tag reite, gibt es zwangsläufig eine Wartezeit. Keks lasse ich dann entweder grasen oder er steht auf dem Hänger. Natürlich möchte ich, dass er entspannt ist und sich nicht stresst, nur weil ein paar Fliegen um ihn herumschwirren. Auf unserem Turnierwochenende in Landau haben wir die Decke immer dabei gehabt und es war wirklich super. Ein ruhiges und entspanntes Pferd, welches motiviert in die Prüfungen gehen konnte. So stelle ich mir das vor.

Die RidersDeal Fliegendecke kurz vorgestellt

Die Fliegendecke ist von der RidersDeal Eigenmarke und ist, wie üblich, nur in den Deals oder, mit ein bisschen Glück, im Outlet erhältlich. Die Decke gibt es in blau oder im Zebra Look in den gängigen Größen. Sie besteht aus einem engmaschigen Netzmaterial und schützt somit euer Pferd auf der Weide, dem Turnier oder beim Spazierengehen vor Fliegen, Bremsen, Kriebelmücken oder anderen Insekten. Mittels Kreuzgurt wird die Fliegendecke unter dem Bauch zugemacht und durch verstellbare Beinschnüre zusätzlich fixiert. Der Brustlatz ist gepolstert, was wiederrum gut für den Tragekomfort ist. Zu jeder Decke gehört außerdem ein Halsteil, welches über Klettverschlüsse befestigt ist und somit ganz einfach an oder abgemacht werden kann. In den Deals gibt es die Fliegendecke für 29,99 Euro. Wie sagt man so schön? Super Qualität für wenig Geld.

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Bei diesem Post handelt es sich um eine Kooperation mit RidersDeal, wobei der Beitrag von mir selbst verfasst wurde. Ich freue mich, wenn ein cooles Unternehmen den Wert meiner Arbeit erkennt und mich dafür bezahlt bzw. Produkte zum Testen zur Verfügung stellt. Nur so ist es mir möglich, meinen Blog in diesem Umfang zu bespielen und alle Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ganz unabhängig davon gilt: Über Produkte, die mich nicht überzeugen, wird nicht berichtet und ich versichere, meine Meinung ist nicht käuflich.


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