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Hast du auch schon mal ein Pferd kennengelernt und dir gedacht, Mensch, der könnte etwas besser bemuskelt sein. Ein paar Wochen später steht gleiches Pferd wieder vor dir. Diesmal super bemuskelt. Was ist da passiert? Kann es sein, dass ein Pferd innerhalb weniger Wochen zum Bodybuilder wird? Und ist das überhaupt gut für das Pferd?

Warum ist Muskelaufbau wichtig?

Rein vom Körperbau sind Pferde keine Lastenträger. Das bedeutet, sie sind eigentlich gar nicht dazu gedacht, dich als Reiter, durch die Gegend zu schleppen. Die Wirbelsäule deines Pferdes sieht aus wie eine Hängebrücke. An dieser hängt nun auch noch der Bauch und somit ein Großteil des Gewichts von deinem Pferd. Wenn du dich nun auf dein Pferd setzt, dann kannst du dir vorstellen, dass da ganz schön zusätzliches Gewicht auf die Wirbelsäule drückt.

So weit so gut, aber Reiten wollen wir nun natürlich trotzdem und das können wir auch. Wir als Reiter müssen aber dafür sorgen, dass unser Pferd lange gesund bleibt. Deswegen ist es deine Aufgabe die Muskulatur deines Pferdes zu stärken.

Welche Muskelgruppen sind wichtig und warum?

Die Halsmuskulatur, die auch gerne als Oberlinie bezeichnet wird, sorgt dafür, dass dein Pferd seinen Kopf in alle Richtungen drehen kann. Die Brustmuskulatur ermöglicht die Bewegung der Vorderbeine. Häufig sprechen wir auch vom Rumpftrageapparat. Ein gut bemuskelter Rumpftrageapparat ist wichtig, damit sich dein Pferd überhaupt bewegen kann und gleichzeitig die nötige Stabilität besitzt. Dann gibt es noch die Muskulatur der Hinterhand. Diese Muskulatur entwickelt sich erst mit der Zeit. Eine starke Hinterhand ist unter anderem dafür zuständig, dass dein Pferd schwungvoll abfußt, dabei den Rücken aufwölbt und du gut sitzen kannst. Und natürlich auch damit dein Pferd durch den Springparcours kommt und in der Dressur den Mitteltrab zeigen kann.

Lesetipp: Über das Tritte verlängern zum Mitteltrab – so klappt es!

Die wohl wichtigste Muskulatur für Reitpferde ist die Rückenmuskulatur. Sie sorgt dafür, dass dein Pferd dich überhaupt tragen kann. Des Weiteren ist eine gesunde Wirbelsäule unabdingbar für die Gesundheit deines Pferdes. Ein starker Rücken benötigt eine gute Bauchmuskulatur. Das bedeutet, beide Muskelgruppen stehen in unmittelbaren Zusammenhang. Im Grunde genommen ist es bei deinem Pferd nicht anders als bei dir: für einen gesunden Rücken benötigst du eine gute Bauchmuskulatur.

Ist Zusatzfutter sinnvoll?

Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt drauf an.

In erster Linie musst du dein Pferd richtig reiten und trainieren, damit die Muskulatur sich entwickeln kann. Das passiert nicht, wenn du in einer Woche einmal Dressur reitest und einmal ausreiten gehst. Du selbst baust schließlich auch keine nennenswerte Bauchmuskulatur auf, wenn du einmal in der Woche 10 Situps machst. Trainierst du aber 3 mal pro Woche deine Bauchmuskeln, dann wirst du sichtbare Erfolge erzielen. Genauso ist es bei deinem Pferd. Trainierst du dein Pferd ordentlich, mit Pausentagen und Trainingsimpulsen, dann bist du auf einem guten Weg ein gut bemuskeltes Pferd zu haben.

Ein Muskel besteht überwiegend aus Eiweiß. Eiweiß wiederrum besteht aus einzelnen Bausteinen, die man Aminosäuren nennt. Einige Aminosäuren kann der Pferdekörper selbst herstellen und andere Aminosäure muss er über das Futter aufnehmen. Zusatzfuttermittel unterstützen den Pferdekörper mit den nötigen Aminosäuren. Es gibt einige Unternehmen, unter anderem Lexa Pferdefutter, die entsprechendes Zusatzfutter fürs Pferd anbieten. Das Amino-Muskelaufbau von Lexa Pferdefutter versorgt dein Pferd mit den nötigen Aminosäuren und unterstützt somit den Muskelaufbau. Gerade in den Wintermonaten leiden viele Pferde unter einem Mangel an qualitativ hochwertigen Nährstoffen und dies hat natürlich einen negativen Einfluss auf die Muskelbildung.

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Die Fütterung eines Zusatzfutters ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn du dein Pferd entsprechend trainierst. Wer glaubt, dass allein das Futter den Muskel zum Wachsen bringt, liegt falsch.

Warum du trotzdem keinen Bodybuilder aus deinem Pferd machen solltest

Im Vergleich zu anderen Strukturen im Pferdekörper wächst ein Muskel schnell. Dennoch solltest du es nicht anstreben, dass dein Pferd nach wenigen Wochen perfekt bemuskelt dasteht. Der Muskel ist über Sehnen und Bänder mit dem Knochen verbunden. Sehnen und Bänder benötigen sehr viel mehr Zeit als ein Muskel um zu wachsen und sich zu entwickeln.

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Was kann nun also passieren?

Du hast so richtig hart mit deinem Pferd trainiert, ganz viel gefüttert und dein Pferd hat nun super starke Muskeln. Nun zieht der starke Muskel an der schwachen Sehne, die noch keine Zeit hatte, sich zu entwickeln. Zack. Sehnenschaden.

Muskelaufbau benötigt Zeit

Um unnötige Verletzungen zu vermeiden, solltest du nicht versuchen, einen Bodybuilder aus deinem Pferd zu machen. Ein Pferd kann zwar innerhalb weniger Wochen viel Muskulatur aufbauen, aber für Sehnen, Bänder und Gelenke ist das nicht gut. Wenn du dein Pferd abwechslungsreich und planvoll trainierst, dann ist die Gabe von Zusatzfuttermitteln zur Unterstützung durchaus sinnvoll.

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Lexa Pferdefutter. Ich freue mich, wenn ein cooles Unternehmen den Wert meiner Arbeit erkennt und mich dafür bezahlt. Nur so ist es mir möglich viele Inhalte kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Natürlich ist meine Meinung nicht käuflich!

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