Ich führe schon seit vielen Jahren Tagebuch. Im Stall, versteht sich. Während es früher stets ein einfacher Tischkalender war, ist es seit diesem Jahr das Reitertagebuch. Auch wenn ich nicht nach einem festen Trainingsplan arbeite, so möchte ich das Training von Keks im Blick haben und wissen wie oft er, Dressur und Springen geritten wurde, ob wir, gerade jetzt im Winter, wo es so früh dunkel wird, noch oft genug ins Gelände kommen, wann die letzte Bodenarbeitsstunde oder das letzte Freispringen, war.

img_3747

Für wen ist das Reitertagebuch?

Besonders praktisch ist das Reitertagebuch für Pferdebesitzer und Reitbeteiligungen oder anderweitige Konstellationen, aus mehreren Reitern auf einem Pferd. Jeder Reiter kann in das Reitertagebuch eintragen, was er mit dem Pferd gemacht hat. So weiß ich, beispielsweise immer, ob meine Reitbeteiligung Dressur geritten ist oder ausreiten war und ob es irgendwelche Besonderheiten gab. Für den Normalfall ist das völlig ausreichend für mich, da ich weiß, dass ich mich tausendprozentig auf meine Reitbeteiligung verlassen kann. Wenn Keks Wunden, Blessuren oder sonst irgendwas hat, dann wird natürlich immer telefoniert.

Aber selbst ohne Reitbeteiligung, würde ich ein Tagebuch führen, da ich so, wichtige Termine stets im Blick habe und vergangenes, wie oben schon erwähnt, nachschlagen kann.

Wie ist das Reitertagebuch aufgebaut?

Auf den ersten Seiten des Reitertagebuchs hat man die Möglichkeit wichtige Telefonnummern, einen Futterplan, den Gesundheitsplan oder Tierarztkontrollen einzutragen. Den Futterplan habe ich nicht genutzt, aber die Seite für die Telefonnummern, finde ich extrem sinnvoll, da man heutzutage zwar die Nummern im Handy eingespeichert hat, aber es kann immer mal die Situation geben, dass das Handy nicht zur Hand ist. Dann muss man sich zwar ein Handy leihen, hat aber wenigstens die Telefonnummern.

An den einzelnen Tagen kann angekreuzt werden, was man gemacht hat, ob man in der Halle, auf dem Platz oder im Gelände war, ob Schritt, Trab und/oder Galopp geritten wurde, wie lange man mit dem Pferd gearbeitet hat und wie bewegungsfreudig es war. Ich nutzte hier nicht alle Optionen, beispielsweise trage ich nie ein, in welchen Gangarten ich geritten bin. Daneben gibt es noch eine kleine Spalte, in die man weitere Bemerkungen machen kann. Außerdem gibt es weiter unten noch die Möglichkeit Zusätzliches wie Futter oder Medikamente einzutragen. Als ich noch meinen alten Tischkalender hatte, ging der Eintrag immer folgendermaßen los: „1h Halle, Dressur“ oder „1,5h Gelände“ oder „45 min Springen, Platz“. Das bleibt mir mittlerweile komplett erspart, da ich alles ankreuzen kann – Perfekt!

img_3751

img_3760

Gibt es verschiedene Varianten des Reitertagebuchs?

Neben der klassischen Variante, gibt es das Reitertagebuch auch als Dauerkalender, wo man das Datum noch eintragen muss. Diese Form käme für mich persönlich nicht in Frage, da ich komplette Wochenübersichten mag. Natürlich ist das Reitertagebuch mit 12,99 Euro in der klassischen Variante, so wie ich sie habe, deutlich teurer als ein simpler Tischkalender. Durch das Ankreuzsystem ist das Reitertagebuch aber auch sehr viel praktischer, besticht zusätzlich mit einem tollen Design und ist dadurch seinen Preis wert. Für mich ist das Reitertagebuch ein wichtiger Begleiter im Stallalltag geworden und absolutes Must-have.

Ganz neu ist übrigens die Reitertagebuch Exklusiv Edition und die Islandpferde Sonderedition.

img_3770

Auf Facebook und Instagram habe ich euch dazu aufgerufen, einen für euch, besonderen Tag im Jahr 2016 zu posten. Mit dem Reitertagebuch kann ich genau sagen, was ich an euren Tagen mit Keks gemacht habe. Leider konnte ich nicht alle Kommentare berücksichtigen, aber sonst wäre das Video zu lang geworden. Außerdem sind 3 Tage dabei, wo wir nichts gemacht haben, was mehr oder weniger Zufall ist. Keks hat in der Regel einen Tag pro Woche frei, aber natürlich gibt es Ausnahmen.


Sharing is caring...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+